Standesamt, freie Trauung, Kirche: der Unterschied für die Fotos
Für die Bilder sind das drei verschiedene Situationen. Der Unterschied ist nicht die Feierlichkeit, sondern wie viel Platz es gibt, wie viel Licht — und wer bestimmt, wo ein Fotograf stehen darf.
Standesamt: eng und schnell
Trauzimmer sind klein, oft ohne Fenster, und die Zeremonie dauert selten länger als zwanzig Minuten. Viele Standesämter erlauben nur einen Fotografen und nur von hinten. Fragen Sie vorher nach — die Regeln unterscheiden sich von Stadt zu Stadt und stehen selten auf der Website.
Freie Trauung: die beste Ausgangslage
Draußen, mit Platz ringsherum und ohne Vorgaben: hier entstehen die Bilder, die man später zeigt. Die eine Sache, die man beeinflussen kann, ist die Ausrichtung — die Gäste sollten nicht in die Sonne blicken, und das Paar nicht mit dem Rücken zum hellsten Punkt stehen.
Kirche: fremde Regeln, wenig Licht
- Wo fotografiert werden darf, entscheidet die Gemeinde, nicht das Paar — vorher fragen.
- Blitz ist fast überall untersagt, was bei dem Licht dort eine echte Einschränkung ist.
- Während der Trauung ist Bewegung im Raum meist nicht erwünscht.
- Nach der Zeremonie sind Bilder am Altar oft möglich, wenn man vorher fragt.