Was tun, wenn es an der Hochzeit regnet?
Regen ruiniert keine Hochzeitsbilder — schlechte Vorbereitung tut das. Die stärksten Aufnahmen vieler Hochzeiten entstehen an Tagen, an denen das Wetter nicht mitgespielt hat.
Warum Regen fotografisch oft besser ist
Wolken sind ein Diffusor über der ganzen Landschaft: keine harten Schatten, keine zusammengekniffenen Augen, gleichmäßiges Licht auf jedem Gesicht. Mittagssonne ist das genaue Gegenteil und die schwierigste Bedingung des Tages. Nasser Asphalt und nasses Laub spiegeln zudem, und Spiegelungen tragen Bilder.
Was sich am Ablauf ändert
- Die Paarbilder rücken näher an ein Dach: Torbogen, Waldrand, Arkade, Scheune.
- Sie werden kürzer — zwanzig gute Minuten schlagen vierzig durchnässte.
- Das Gruppenbild braucht einen überdachten Platz, der vorher feststeht, nicht einen, der im Regen gesucht wird.
- Zwei große, schlichte Schirme gehören ins Auto. Durchsichtige wirken auf Bildern am wenigsten störend.
Was Sie vorbereiten sollten
Klären Sie mit Ihrer Location vorab, welcher Raum bei Regen für die Trauung genutzt wird und wo Gruppenbilder möglich sind. Diese Frage kostet ein Telefonat und rettet am Tag selbst eine halbe Stunde. Und sagen Sie Ihrem Fotografen früh, dass Sie bei Regen trotzdem rausgehen würden — die meisten Paare tun es am Ende, aber nur, wenn jemand es vorschlägt.